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Schulleben


„Briefe der Verbundenheit“ in der Schule für Kranke – ein Projekt der Schulsozialarbeit

Anlässlich der bevorstehenden Weihnachtszeit startet Mitte November das gemeinschaftliche Projekt „Briefe der Verbundenheit“, an welchem alle Standorte der Schule für Kranke teilnehmen.

In Zeiten der zunehmenden Ich-Bezogenheit und Dauerpräsenz von gesellschaftspolitisch spannungsgeladenen Themenfeldern, ist es manchmal nicht so einfach, den Blick über die eigenen persönlichen Schwierigkeiten hinaus zu erweitern und sich die ebenfalls bestehenden Gemeinsamkeiten mit anderen Menschen in Erinnerung zu rufen.

Um dieser Tatsache Ausdruck zu verleihen und ein Zeichen der Empathie und Verbundenheit zu senden, gestalten die Schüler und Schülerinnen Briefe für die Bewohnerinnen des Damenstiftes – ein Seniorinnenwohnheim am Luitpoldpark in München.

Der Inhalte der Briefe ist buntgemischt: Von netten Gedichten, tröstenden Worten für einsame Stunden in der Weihnachtszeit, gemalten Bildern, über lustige Zeichnungen und gute Wünsche.

Gemeinsam mit den Jugendlichen greifen die Lehrkräfte im Zusammenhang mit dem Projekt u.a. auch das Thema „Einsamkeit“ im Unterricht auf und kommen ins Gespräch über Gemeinsamkeiten und Herausforderungen von Einsamkeit in unterschiedlichen Lebensaltern.

Die insgesamt zusammengekommenen Briefe füllen eine ganze Schachtel, die zwei Schülerinnen der Schule für Kranke Schwabing in Begleitung der Schulsozialarbeiterinnen – schön verpackt und verziert Mitte Dezember feierlich übergeben.

Empfangen werden wir von Frau Spann-Reitinger, einer 91-jährigen Bewohnerin und zugleich Heimfürsprecherin des Damenstifts, deren positive Energie direkt ansteckend ist. Begleitet wird sie von ihrer sehr freundlichen Pflegekraft. Nach erheiternden Rateversuchen hinsichtlich der wohl aktuell besuchten Jahrgangsstufe unserer beiden Schülerinnen, nimmt Frau Spann-Reitinger das Geschenk freudig entgegen.

Die Briefe werden nun an Heiligabend an die Bewohnerinnen verteilt und dann bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier geöffnet.

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben und frohe Weihnachten!

Teakwondo-Projekte im Schuljahr 2025/26

Im Fokus stehen dabei drei zentrale Säulen: Die Jugendlichen erlernen effektive Techniken zur körperlichen Verteidigung, schulen ihre Wahrnehmung für eine frühzeitige Gefahrenerkennung und arbeiten gezielt an der Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Es geht darum, die eigene Kraft zu spüren, Grenzen zu setzen und ein neues Gefühl von Sicherheit zu gewinnen.

Die Abschlussstunde bildet den Höhepunkt des Projekts: Großmeisterin Kathrin Sedlmayer (5. Dan) übernimmt persönlich die Leitung. Mit ihrer jahrelangen Erfahrung und Ausstrahlung vermittelt sie den Schülern und Schülerinnen eindrucksvoll, dass Kampfkunst weit über das Körperliche hinausgeht und vor allem Respekt und innere Stärke bedeutet.

Fotoprojekt

Seit 2010 vermittelt der Fotograf Tobias Tschepe unseren Schülerinnen und Schülern in einem zweitägigen Fotoprojekt theoretische Grundlagen der Fotografie. Anschließend erproben die Schülerinnen und Schüler mithilfe verschiedener Themen und Schwerpunktsetzungen ihr Fachwissen in der Praxis. Die Fotos werden gemeinsam gesichtet, ausgewertet, bearbeitet und abschließend als Diashow präsentiert. Am Ende des Projekts erhalten die Schülerinnen und Schüler eine CD mit ihren eigenen Werken.

Schachprojekt

Das in Kooperation mit der Schachakademie München angebotene Schachprojekt ist seit 2018 fester Bestandteil unserer Schulprojekte in den Klassen an der München Klinik Schwabing. Im Projekt selbst erlernen die Schülerinnen und Schüler das Zusammenspiel der einzelnen Figuren, um kleine Schachrätsel mit klugen Zügen zu lösen und eigene Schachpartien zu spielen. Neben dem Ziel, den Gegner Schachmatt zu setzen, steht vor allem der Spaß im Vordergrund. Und ganz nebenbei trainiert das Schachspiel die grauen Zellen.

Tiere im Klassenzimmer

Die Artenvielfalt von Tieren im Klassenzimmer ist sehr übersichtlich, da die Klinikvorschriften hier streng sind.

Aber Stabheuschrecken und Gespenstheuschrecken sind mit ihrem Terrarium in eine Klasse gezogen und haben ihren festen Platz im Unterrichtsalltag.

Die Schülerinnen und Schüler kümmern sich um die Tiere, um Futter, Wasser und Sauberkeit. Neuen Kindern und Jugendlichen bietet das Terrarium einen ersten Anknüpfungspunkt.

Eine Schülerin meinte, dass in jedem Klassenzimmer Stabheuschrecken leben sollten. Sie holte sich oft ein Tier heraus und setzte es sich beim Arbeiten auf den Arm oder neben ihr Blatt. Es schien sie zu beruhigen und zu erden.

Schülerzeitung

In der Schülerzeitung, oder auch Zeitung aus der Schule, sind die Schülerinnen und Schüler als Autorinnen und Autoren am Werk. Sie gestalten ihren eigenen Schreibprozess von der Planung, über die Recherche und Entstehung eines Textes bis hin zur Überarbeitung zu einem selbst gewählten Thema. Die Schülerinnen und Schüler erfinden für ihre Veröffentlichung ein Pseudonym. Auch wenn die Zeitung aus der Schule nur klassenintern ausgegeben wird, lernen sie sich auch im öffentlichen Raum zu schützen. Sie leistet einen Beitrag, um Freude am Schreiben sowie Medienkompetenz zu entwickeln.

Unterrichtsgänge / Ausflüge

Vor allem in den Klassen der Stationen der Psychosomatik sind Ausflüge in die nahegelegenen Münchner Museen, den Englischen Garten, aber auch in Gerichtsverhandlungen und Theateraufführungen ein wichtiger Bestandteil des unterrichtlichen Geschehens. Das gemeinschaftliche Erleben steht bei diesen außerschulischen Lernorten im Vordergrund.